Projektwoche Berufswahl, 25. – 29. September 2017

Sek P2 von Schülerinnen und Schülern

Die Klasse P2c auf dem Dach der Zürcher Kantonalbank (ZKB).

Am Montagmorgen arbeiteten wir hauptsächlich in der Schule. Als erstes erhielten wir von Herrn Rieder Informationen, Material und Adressen über Berufe und Ausbildungswege. Wir bekamen Zeit uns einzulesen und uns über uns selber zu informieren. Dazu füllten wir Blätter aus und beurteilten uns gegenseitig. Wir mussten einen Beruf oder ein Studium auswählen, worüber wir am Freitagmorgen einen Kurzvortrag halten sollten. Die Spanne der gewählten Berufe reichte von Hebamme bis zum Steinzeitberuf Uhrmacher.
Am Nachmittag reisten wir selbstständig nach Olten ins BIZ. Dort gab es aber ein Missverständnis mit unserem Termin und wir bekamen eine Freistunde. Danach wurden uns im BIZ die Berufswege erklärt und dann war es schon aus und wir durften nach Hause gehen.

Am Dienstag fuhren wir mit dem Zug nach Basel. Um 9.00 Uhr wurden wir in der Studienberatung der Uni Basel erwartet und hörten uns einen Vortrag von Herrn Diem an. Er erzählte uns viel über die Universitäten der Nordwestschweiz. Anschliessend besuchten wir in Gruppen verschiedene Vorlesungen an der Uni. Der Weg zu den Hörsälen war für uns Fremdlinge oft reich an Umwegen. Da alle Vorlesungen vollbesetzt und für uns zum grössten Teil unverständlich waren, verliessen wir sie in der Pause.
Als wir uns alle wieder bei der Studienberatung eingefunden hatten, erhielten wir einen Zustupf von zehn Franken pro Person und gingen etwas essen.
Am Nachmittag starteten wir in drei Gruppen zu einem Foxtrail. Die Hinweise waren zum Teil recht knifflig und brachten uns ganz schön ins Schwitzen. Am Schluss beendete leider nur das „Mädchenteam“ den Parcours, da wir rechtzeitig zurück zum Bahnhof und auf den Zug mussten. Es war ein toller Tag.

Am Mittwoch fanden wir uns um 8.00 Uhr vor dem Haupteingang der FHNW in Olten ein. Wir wurden von einer Studentengruppe abgeholt und in kleineren Gruppen durch das Gebäude geführt. Dabei erklärten sie allerlei über den Gebäudeaufbau.
Danach versammelten sich die einzelnen Gruppen in einem Vorlesungsraum. Wir durften einer Vorlesung über Konfliktmanagement in Englisch zuhören.
Nach dieser Vorlesung hatten wir 15 Minuten Pause, in welcher wir alle ein Znüni, gleich „Weggli“, „Schoggistängeli“ und ein Getränk nach freier Wahl spendiert bekamen.
So gestärkt gingen wir wieder in den Raum, in dem wir unsere Taschen deponiert hatten. Dann berichteten uns die drei Lernenden über ihre Studien. Zum Abschluss des Morgens erschien noch Herr Nützi, der Direktor der FHNW, und begrüsste uns persönlich. Er lieferte uns spannende Informationen über den Betrieb und die Möglichkeiten der Fachhochschule.
Um 11.30 Uhr führten uns die Studenten hinab in die Mensa, wo man sich ein Mittagessen aussuchen durfte.
Nach dem Essen kamen wir noch in den Genuss einer speziellen Vorlesung nur für uns. Am Schluss wurden wir mit einem gefüllten FHNW-Rucksäcklein beschenkt.
Danach versammelte sich die ganze Klasse samt Lehrer vor dem Gebäude, und wir verabschiedeten uns und rannten auf den Bus.

Am Donnerstag trafen wir uns schon sehr früh um 7.15 Uhr beim Brunnen am Oltner Hauptbahnhof. Unser Ziel war die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). In Zürich bestiegen wir das Tram um die Hochschule zu erreichen. Im „Toni-Areal“ holte uns ein Führer ab und führte uns dann durch das gesamte, weitläufige Gebäude. Es gab sehr viele Räume, die wir besichtigen konnten. Wir durften auch auf das Dach steigen, welches den Studenten als Pausenplatz und im Sommer als Garten- und Sonnenterrasse dient. Anschliessend zeigte uns der Führer die Konzerträume und die 200 Musik-Übungsräume im Keller.
Die Studenten können selbständig in den Übungsräumen im Kellergeschoss üben.
Sobald wir die wir die Führung beendet hatten, gab uns Herr Rieder erneut 10 Fr., mit denen wir unseren Lunch aufpeppen konnten.
Nach dem Essen hatten wir einen Termin bei der ZKB. Wir begaben uns vom Bahnhof zum „Nashorn“ beim Paradeplatz, wo uns Herr Scherer, Tills Vater, freundlich empfing. Er führte uns ins Nebengebäude, wo wir Informationen über die ZKB und über ihre Projekte erhielten. Später erzählten ehemalige Lehrlinge wie sie zur Bank gekommen waren.
Nach knapp dreiviertel Stunden wurden wir in kleinere Gruppen aufgeteilt. Uns wurde das ZKB-Gebäude gezeigt. Zuerst stiegen wir in die oberste Etage. Dort, auf der Dachterrasse über der Bahnhofstrasse, wurde zuerst ein Gruppenfoto gemacht. Dann begannen die individuellen Führungen in den jeweiligen Gruppen. So lernten wir schliesslich das ganze Gebäude – Büros, Sitzungszimmer, Bankschalter und sogar die Safes - kennen.
Nach der Führung kehrten wir in den Konferenzraum zurück, wo wir beschenkt und verabschiedet wurden.
Etwas früher als geplant reisten wir mit dem halb vier Uhr Zug nach Olten zurück.

Am Freitag begann die Schule etwas später. Wir hatten noch ein bisschen Zeit, um unsere Vorträge zu bearbeiten. Wir konnten in der Bibliothek, im Klassenzimmer und im Franz-Zimmer lernen und den Vortrag üben - dann galt es ernst!
Die Vorträge dauerten länger als wir gedacht hatten, aber irgendwann war dann auch ein Ende in Sicht. Wir fühlten uns alle sehr erschöpft.
Nach diesem langen Morgen machten wir uns bei schönstem Wetter auf den Weg nach draussen. Dort bereiteten wir alles vor: wir stellten Tische und Bänke auf und deckten die Tische. Unser Barbecue-Meister Till grillierte gekonnt die Hamburger und röstete auch die Brötchen wie es sich gehört.
Andere kümmerten sich um die Zutaten (Tomaten, Zwiebeln, Gürkchen, Chips und Getränke). Nach einer gefühlten Ewigkeit war es endlich soweit; die Hamburger waren bereit und warteten schon auf uns!
Während des Essens unterhielten wir uns angeregt über die vergangene Woche.
Einige spielten danach Volleyball, der Rest alberte wie gewohnt rum.

Um etwa 15.00 Uhr begannen dann endlich die Herbstferien. Es war eine sehr spannende und lehrreiche Woche.

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