Überraschung zum Samichlaus-Tag

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Wärmendes Fackellicht für die Seele und wärmender Punsch für den Körper

Es ist wohl anzunehmen, dass die Schülerinnen und Schüler auf der Sek-I-Stufe wissen, dass der Samichlaus heutzutage stellvertretend durch Erwachsene "gespielt" wird. Nichtsdestotrotz mögen wir alle die schönen Traditionen und Bräuche rund um den 6. Dezember.

Ohne im Voraus zu informieren, wurden die Schülerinnen und Schüler darum am Morgen des Samichlaustags überrascht. Der Weg vom Veloständer bis zum Haupteingang der Schule war mit Fackellicht beleuchtet und deutete schon darauf hin, dass an diesem Morgen etwas Spezielles sein sollte.

Vor dem Haupteingang wurden die Schülerinnen und Schüler bereits erwartet und durften ein kleines Präsent in Empfang nehmen. Zusammen mit allen Lehrpersonen erwärmten sie sich an einem heissen Punsch und genossen dazu ein Bänzli.

Wärmende Lieder für das Gemüt

Und als dann die Schulglocke ertönte, versammelte sich die ganze Schule in der Eingangshalle, wo sich der Chor der Kreisschule bereits aufgestellt hatte - offenbar sollte der Unterricht nicht wie sonst jeden Freitag beginnen. Man setzte sich, rückte zusammen, trank noch einen Schluck Punsch zu einem Bissen Bänzli und freute sich auf die Darbietung des Chors.

Nun durfte Schulleiter A. Basler alle Anwesenden und dabei speziell die Gäste an diesem Tag - den Bildungsdirektor Dr. Remo Ankli und den Vorsteher des Volksschulamts, Andreas Walter - herzlich begrüssen. Der Dank an die Organisatorinnen der Morgen-Überraschung - C. Guillod, I. Huggenberger und K. Kissling - wurde mit Applaus quittiert!

Mit mehrstimmig arrangierten Liedern wärmte der Chor anschliessend die Gemüter und regte dabei mit der Liedauswahl auch zum Nachdenken an: Es geht uns gut in der ersten Welt, das ist nicht überall auf der Welt so, wir dürfen dankbar sein.

Die kantonal Bildungsverantwortlichen besuchen den Unterricht

Im Anschluss an den Überraschungsmorgen begaben sich alle in den Unterricht. Zahlreiche Unterrichtslektionen erhielten im Verlauf des Schulmorgens Besuch durch die Herren Ankli und Walter. Im direkten Kontakt mit Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern entstanden viele interessante Gespräche zu aktuellen Unterrichtsthemen: Individualisierung im Sinne des Lehrplans 21,  sachgemässe Aufbewahrung von Chemikalien, Einüben von Präsentier-Techniken inklusive Analyse in der Klasse, grafische Sichtbarmachung von mathematischen Brüchen, Aufnehmen und Anwenden von französischen Vokabular zum Nikolaustag, Anwendung von ICT-Mitteln auf mehreren Ebenen, praktische und theoretische Aktivitäten an der Projektarbeit im 9. Schuljahr, individuelle Schritte in der Lehrstellensuche, Einblicke in die Schullaufbahn einzelner Schülerinnen und Schüler bis hin zur moralischen Fragestellung der Gemeinde Güllen aus dem literarischen Werk "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt.

Dank zum Abschluss

Im abschliessenden Gespräch mit den Schulverantwortlichen - Vorstandspräsident A. Pagani sowie Schulleiter A. Basler und Schulleiterin B. Staub - bedankten sich die Herren Ankli und Walter für die gewährten Einblicke in die Schulstube. Sie lobten dabei die von ihnen wahrgenommene angenehme Schulatmosphäre an der Kreisschule Mittelgösgen sowie die schöne Kultur von schuleigenen Anlässen wie eben diesem einer Samichlaus-Überraschung.

Von Seiten der Kreisschule Mittelgösgen geht der Dank an die kantonal Bildungsverantwortlichen für das konkrete und echte Interesse an der Arbeit in den Schulstuben, steht der Besuch von Ankli und Walter doch in einer langjährigen Reihe von regelmässigen Schulbesuchen im ganzen Kanton.

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